Vorstandarbeit mit Spaß und Gewinn

Peter Klösener referiert auf kfd-Regionalkonferenz in Holte-Lastrup

Auf der Regionalkonferenz der katholischen Frauengemeinschaft (kfd) der Region Hümmling in Holte-Lastrup stand ein Vortrag zum Thema „Vorstandsarbeit mit Spaß und Gewinn“ im Mittelpunkt. Referent Peter Klösener vom Zentrum für ehrenamtliches Engagement an der Katholischen . Landvolkhochschule Oesede ging dabei für eine gute Ausgestaltung der Vorstandsarbeit den Fragen nach:“ Wie kann die Arbeit für alle Beteiligten im Vorstand effektiv und befriedigend gestaltet werden? Welche Möglichkeiten gibt es, für Aufgaben im Vorstand Mitarbeiter zu finden und zu motivieren?

Klösener stellte zunächst den Vorstandskreislauf vor und erklärte, dass die Programm-Punkte „Interessen und Talente“ sehr wichtig seien und im Zentrum einer Vorstandsarbeit stehen sollten.  „In den vergangenen Jahren hat sich laut Studie die Anzahl der ehrenamtlich geleiteten Vereine und Verbände in Deutschland erhöht, die Menschen sind aber mit dem zeitlichen Umfang der Arbeit mehr überfordert als vor 20 Jahren, was sicherlich mit beruflichen und privaten Anforderungen zu tun hat“, erklärte Klösener. Vor diesem Hintergrund machte er Vorschläge, wie ein Vorstand seine Arbeit für den Nachwuchs attraktiv machen könne. . Schließlich sollte Vorstandsarbeit für alle machbar sein und nicht als lästige Pflicht empfunden werden. Dazu empfehle es sich, kleine Aufgaben nach Neigungen und Interessen zu verteilen, damit auch Menschen mit wenig Zeit diese auch bewältigen könnten Von daher sei Vorstand im Team das Zukunftsmodell. “Ehrenamt ist eine riesige Chance, interessante Kontakte zu knüpfen, die Gesellschaft zu verändern oder etwas Sinnvolles zu tun“, sagte Klösener, der aus eigener Erfahrung behaupten könne, dass Ehrenamt zwar Zeit spenden bedeute, aber man auf jeden Fall auch etwas mitnehmen würde. „Wenn Menschen ehrenamtlich unterwegs sind, hat das positive Auswirkungen auf ihre Gesundheit, ihr Selbstwertgefühl und ihre Leistungsfähigkeit“, so Klösener. Außerdem werde im ehrenamtlichen Engagement jede Menge gelernt, wie Teamfähigkeit oder Organisationsgeschick, was sich wiederum auf das Berufsleben positiv auswirken könnte. Vorsitzende Marlies Etmann bedankte sich bei Peter Klösener mit einem Buchpräsent für die interessanten und hilfreichen Anregungen zum Thema Vorstandsarbeit. Ein Lob gab es auch für das Leitungsteam der kfd Holte-Lastrup für den geistlichen Impuls in der St. Clemens-Kirche und die Ausrichtung der Konferenz. Mit Rückblick auf die große Sternwallfahrt im Juni in Heede bedankte Etmann sich bei den Frauen, die zum guten Gelingen beigetragen hätten. Im Hinblick auf die bevorstehenden Neuwahlen im Regionalvorstand 2020 bat die Vorsitzende des Wahlausschusses, Irmgard Schlangen-Otten, um Wahlvorschläge aus den jeweiligen Ortsgruppen. Dekanatssprecherin Leni Schmitz gab derweil Aktuelles aus dem Diözesanverband bekannt. Am 20. August sei die geschäftsführende Referentin der kfd Osnabrück, Katrin Brinkmann, verabschiedet und von Bischof Bode zur pastoralen Koordinatorin in St. Johann in Osnabrück ernannt worden. Schmitz verwies zudem auf die Veranstaltung „Weiberaufstand“ am 28. September in Bremen mit einer Lesung der Buchautorin Christiane Florin zum Thema „Warum Frauen in der Kirche mehr Macht brauchen“ und anschließender Diskussionsrunde. Die Konferenz schloss mit einem meditativen Text durch die geistliche Begleiterin Annette Hilmes.

Gisela Arling

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