Impuls im Sommer

pfarrbriefserviceMit dem Ende der Sommerferien beginnt für viele Kinder wieder der „Ernst des Lebens“. So heißt es jedenfalls in einem kleinen Anspiel, das die Klasse meines jüngsten Sohnes für die Schulanfänger vorbereitet hat. Der Ernst des Lebens - das klingt erst mal nicht sehr ansprechend. Wer möchte den schon kennen lernen?  Am Ende der Geschichte stellt sich heraus, dass dieser Ernst sehr nett ist. Er verteilt sogar Süßigkeiten und sitzt im Klassenzimmer am Nachbartisch! Also nochmal Glück gehabt! So schlimm ist er gar nicht! 

Der Wortwitz in dieser kleinen Geschichte funktioniert eigentlich nur, wenn wir auf das Leben und den Alltag mit unseren „Erwachsenen-Augen“ sehen. Aber liegen wir damit immer richtig und tut es uns gut? Ich glaube, darauf wollte auch Jesus damals hinaus, als er zu den Erwachsenen sagte: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.“ (Mt 18,3) Kinder sind neugierig, ehrlich, offen und sie haben ein großes Maß an Vertrauen. Kinderlachen wirkt ansteckend, strahlende Kinderaugen machen glücklich, und wenn Kinder von etwas begeistert sind, müssen sie das unbedingt mit anderen teilen. 

„Nehmt euch die Kinder als Vorbild…“, sagt Jesus heute nun zu uns und lädt uns zum Schulbeginn ein, das Leben mal wieder mit Kinder-Augen zu betrachten. So kommen wir Gott und dem Himmelreich ein Stück näher.

Ihre  Marion Berenguer

Foto: Christian Schmitt – Pfarrbriefservice.de

Impuls im Juni

web20180802 083530Es ist Juni – für mich der schönste Monat des Jahres. Der Sommer beginnt, nicht nur im Kalender. Die Freude auf die Sonne, die Ferien, die wohlverdiente Urlaubszeit beginnt.
Aber auch im Kirchenjahr ist der Juni ein denkwürdiger Monat. Oft fällt dort Christi Himmelfahrt oder das Pfingstfest oder Fronleichnam in diese Zeit. Diese Feiertage erinnern uns an die Bitten zum hl. Geist, den wir um gutes Wetter, eine reiche Ernte und unsere eigene gute Arbeit anbeten.
Ist diese Form noch zeitgemäß? Kennen unsere Nachkommen noch die Rituale von Prozessionen? Schade, wenn alte Traditionen wegbrechen, vergessen werden oder ersetzt durch Schützenfest oder Stadtfest oder oder…

Impuls im Mai

Der Mai ist gekommen - Oft schon bin ich in Osnabrück vom Parkhaus aus kommend durch die Hasestraße zur kfd - Konferenz am Domhof gegangen. Keine Aufmerksamkeit bekam die Steinplatte am Haus Nr. 55 in der Hasestraße. Jetzt, wo die Natur sich wieder von ihrer blühendsten Seite zeigt, erinnerte ich mich an das Lied „Der Mai ist gekommen". Dieses berühmte Volkslied hat Justus Wilhelm Lyra komponiert. Ihm zu Ehren gibt es diese Steinplatte, die an seinen Geburtsort Osnabrück erinnert. Am 23. März 1822 wurde er hier geboren , war später Pfarrer in Bevensen und Gehrden bei Hannover.

Ein Lied, das auch fast 180 Jahre nach seiner Entstehung nicht in Vergessenheit geraten ist. Wenn der Monat Mai mit seinen Mai – und Handwerkerbäumen eingeläutet wird, wird auch heute noch dieses Lied gesungen. Selbst, wenn Wanderlustige auf ihren Maitouren unterwegs sind, ertönt dieses Lied.

Nicht nur die Steinplatte bekommt Aufmerksamkeit., insbesondere empfinde ich es wie ein Wunder, wie schön Gottes Schöpfung ist. Gehen wir sorgsam mit ihr um.

Text und Fotos Ursula Kemna

Impuls im April

Seit Aschermittwoch hängt in unserer Pfarrkirche St. Benedikt Lengerich/Emsland ein Hungertuch, bestehend aus sechs unterschiedlich gestalteten Stoffflächen. Verschiedene Gruppen bzw. Verbände durften je eine Fläche thematisch gestalten. Wir Frauen innerhalb der kfd Lengerich erhielten das Thema „Auferstehung“ und überlegten, welche besondere Beziehung haben wir Frauen zu Ostern?

Nach den biblischen Berichten sind Frauen die ersten Zeuginnen der Auferstehung Jesu: Sie waren es, die am Ostermorgen das leere Grab fanden und die Auferstehungsbotschaft verbreiteten.

Impuls im März

PKVorbildWas machen SIE am ersten Freitag im März? Natürlich! Am 1. März ist der Weltgebetstag der Frauen. Dieses Jahr aus Slowenien unter dem Motto „Kommt, alles ist bereit!“ In über 100 Ländern organisieren und gestalten Frauen jedes Jahr den Weltgebetstag. Frauen verschiedener christlicher Konfessionen und Altersgruppen sind in der Vorbereitungs-Teams aktiv. Das Ökumenische Miteinander wird seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich gelebt. Das Engagement für dien Weltgebetstag ist bunt und vielfältig und geradezu vorbildlich für das Zusammenleben der Konfessionen in Kirche und Gesellschaft.

Vorbild(l)ICH – unter diesem Motto beschäftigt sich der „Aschermittwoch der Frauen 2019“ der in diesem Jahr zum 30. Mal auf den 6. März fällt. Das Thema scheint zunächst klar und einfach, ist aber unglaublich vielschichtig und interessant.

Impuls im Februar

Februar – der Monat der roten Nasen.

Für die einen steht der Februar für Narrenzeit. Endlich einmal dürfen sie im Alltag nicht alles so ernst nehmen. Aber auch in den anderen Monaten sollte man sich den Humor bewahren und auch über sich selbst lachen können – eine einfache und effektive Fitnessübung.

Und für die anderen? Die haben die roten Nasen von der Kälte. Ein Zeichen dafür, dass die Erde ruht - sich ausruht für den Frühling. Und egal warum wir eine rote Nase haben. Wir dürfen die Hoffnung haben, dass es gut wird.

Mechthild Schwank

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